Alaskan-Malamute-Polyneuropathie (AMPN)

Erkrankung

Bei der Alaskan-Malamute-Polyneuropathie kommt es zu einer Unterversorgung der peripheren Nervenfasern und folglich zu einer Nervendegeneration. Aufgrund der fehlenden Stimulation der Muskulatur durch das periphere Nervensystem wird diese sukzessive abgebaut. Zugrunde liegt beim Alaskan Malamute eine Punktmutation, die sich von der ursächlichen Mutation Greyhound unterscheidet. Die ersten klinischen Anzeichen zeigen sich in den ersten zwei Lebensjahren. Symptome sind vor allem fortschreitende Muskelschwäche, geringe Belastbarkeit, Reflexausfälle und eine Ataxie aller Gliedmaßen, später Verlust des Stehvermögens. Aufgrund einer fortschreitenden Lähmung des Kehlkopfes kommt es zu Atemproblemen und heiserem Bellen. Das Allgemeinbefinden ist unbeeinträchtigt. Häufig wird die Erkrankung aufgrund von ähnlichen Symptomen bei anderen neurologischen Problemen nicht oder falsch diagnostiziert.

Erbgang

Die Alaskan-Malamute-Polyneuropathie (AMPN) ist eine Erbkrankheit beim Hund. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv.

Betroffene Rassen

Kann man diese Erkrankung testen?

Man kann mittels Blut und Backenabstrich testen, ob die Veranlagung besteht.