AAFCO

Association of American Feed Control Officials

Abdomen

Das Abdomen (Bauch) ist in der anatomischen Fachsprache der Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken. Die Begrenzung sind kranial der Rippenbogen und kaudal der Beckeneingang. 

Abdominal

Adjektiv des Wortes Abdomen. ~ zum Abdomen (Bauch) gehörend

Aberratio Testis

Aberratio testis bezeichnet eine Lageanomalie des Hodens. Dieser liegt dauerhaft oder vorübergehend nicht im Hodensack. Die Ursache ist ein nicht erfolgter Hodenabstieg (Maldescensus testis). Lageanaomalien sind eine häufige Ursache für Fertilitätsstörungen und das Auftreten von bösartigen Hodentumoren.

Abiotrophie

Vorzeitiges Absterben von einzelnen Geweben oder Organen.

Abklatschpräparat

Eine Probe, die zur mikroskopischen Untersuchung auf einem Objektträger von einer biologischen Oberfläche entnommen wird. Zur Probennahme wird entweder der Objektträger selber direkt auf die zu untersuchende Stelle gedrückt oder man verwendet einen durchsichtigen Klebestreifen.

Abort

Abgang oder Tod oder beides zusammen einer nicht lebensfähigen Frucht vor dem Erreichen der unteren Grenze der physiologischen Tragezeit.

Absencen

Kurze Bewußtseinspausen bzw. Bewusstseinsstörungen ohne Sturz, die im Zusammenhang mit einer generalisierten Epilepsie auftreten. Es sind beide Gehirnhälften in das Anfallsgeschehen mit einbezogen.

Absorption

Absorption in der Immunologie: Entfernung unerwünschter Antikörperkomponenten aus Antiseren durch Zusatz von Antigen, das nicht mit dem zur Antiserumgewinnung verwendeten identisch ist.

Absorption in der Pharmakologie: Aufnahme von Stoffen vom Applikationsort durch Übertritt/Passage durch biologische Membranen in die Blutbahn.

Absorption in der Physik: Abnahme der Strahlungsintensität von elektromagnetischen Wellen und von ionisierender Strahlung beim Durchgang durch Materie.

Absorption in der Physiologie: Synomym für Resorption

 

Bluthochdruck

Als Bluthochdruck bezeichnet man einen anhaltend erhöhten Druck in den Arterien. Diagnostiziert werden kann er bei Hund und Katze genau wie beim Menschen durch die Blutdruckmessung. Der Blutdruck wird mit speziell für Tiere entwickelten Geräten gemessen. In der Praxis kommen meist oszillometrische Geräte zur Bestimmung des systolischen, diastolischen und mittleren Blutdruckes zum Einsatz. Auch Doppler-Verfahren kommen zum Einsatz.

Bei Hund und Katze gilt generell ein systolischer Blutdruck von über 180 mmHg als zu hoch. Der Blutdruck kann in Abhängigkeit der Messmethode (Oszillometrie oder Doppler) und dem Aufregungsgrad des Tieres, wir nennen das auch "Weißkittel-Syndrom", schwanken.

Die häufigste Ursache für einen erhöhten Blutdruck bei Hund und Katze sind Nierenerkrankungen. Außerdem spielen bei der Katze die Schilddrüsen-Überfunktion und beim Hund das Cushing-Syndrom für die Entstehung eines Bluthochdruckes eine große Rolle.

Die Folgen eine Bluthochdruckes sind sogenannte Zielorgan-Schädigungen. Neben Augen, Zentralnervensystem und Nieren ist hiervon auch das Herz betroffen. Ein anhaltend zu hoher Blutdruck kann zu einer Zunahme der Dicke des 

Cutoff Wert

Der Begriff Cutoff bzw. Toleranzgrenze bezeichnet einen Toleranzwert in der Analytik von Drogen und Medikamenten. Er legt fest, ab wann ein Testergebnis positiv bzw. negativ zu bewerten ist.