Akita Inu

Der japanische Akita und der Amerikanische Akita bzw. der Great Japanese Dog waren bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine gemeinsame Rasse. Ab 1956 wurde ein Zweig in den USA weiter gezüchtet. Japan erkannte diese Linie allerdings nicht an, so dass es zu keinem Austausch kam. Infolgedessen entwickelten sich die beiden Linien auseinander. 1996 wurde der Situation durch eine Rasseteilung der FCI Rechnung getragen. Seit dem Jahr 2000 gibt es die zwei getrennten Rassen.

Akita Inu ähnliche Hunde kann man in Japan 5000 Jahre zurückverfolgen. Siewurden als Jagd- und Arbeitshund genutzt, sind heute aber ausschließlich Begleithunde. Ab 1956 wurde in den USA eine Zuchtlinie weitergezüchtet, die in Japan nicht anerkannt wurde. 1996 wurde der amerikanische Akita, vormals Great Japanese Dog genannt, als eigenständige Rasse anerkannt. 

Auf Grund seiner Jagdleidenschaft und seines kritischen Verhaltens gleichgeschlechtlichen Hunden gegenüber muss er unter enger Kontrolle gehalten werden. Er neigt zur Dominanz. Kein Hund für Anfänger.

Gesundheit, Lebenserwartung und rassebedingte Erkrankungen

Der Akita Inu hat einige rassebedingte Krankheitsdispositionen. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist bis 14 Jahre.

Jede Rasse trägt die Disposition (Veranlagung) für verschiedene Krankheiten. Wer diese Dispostion besitzt, muss jedoch noch lange nicht krank werden - das Risiko ist jedoch erhöht.

Kurzinfo

FCI-Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp) Nr. 344 aus der USA.

Größe Rüde

Größe Hündin

66 - 71 cm 

61 - 66 cm

Gewicht Rüde

Gewicht Hündin


Fell und Fellfarbe

Stockhaariges Fell mit dichter Unterwolle in rot, weiß, sesam und gestromt (brindle).


Erziehung

Pflege

+ + + 

+ + +

Stadt

Beschäftigung

+ +

+ +  

Familie

+ +


Erläuterungen 

Erziehung: je schwieriger die Erziehung, desto mehr +; Stadt: je besser in der Stadt zu halten, desto mehr +, nein = gehört nicht in die Stadt; Familie: je leichter in der Familie lebend, desto mehr +; Pflege: je intensiver die Pflege, desto mehr +; Beschäftigung: je größer der Aufwand, den Hund artgerecht zu halten, desto mehr +.

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