Gray Collie Syndrome (GCS)

Erkrankung

Das Gray Collie Syndrom (GCS) wird durch eine Störung bei der Blutzellbildung hervorgerufen. Durch die zyklische Verminderung der Blutzellen alle 10-12 Tage neigen betroffene Hunde zu Blutungen und sind sehr anfällig für Infektionen. Welpen sind gewöhnlich kleiner und schwächer als ihre Wurfgeschwister. Im Alter von 8-12 Wochen entwickeln sich klinische Symptome, wie bsp. Fieber, Diarrhoe und Gelenkschmerzen. Betroffene Tiere leiden unter wiederkehrenden bakteriellen Infektionen v.a. Infektionen der Atemwege und des Magen-Darmtrakts. Beim GCS handelt es sich um eine ernste Funktionsstörung, betroffene Hunde werden selten älter als 2-3 Jahre. Das GCS tritt bei allen grauen (merle) Collies auf. Betroffene Tiere haben ein silbergraues Fell, abgestuft von sehr hell bis schwärzlich-rötlich, manchmal gelblich aufgrund einer Mischung von hellbeigem und hellgrauem Haar.

Erbgang

Das Gray Collie Syndrom (GCS) ist eine Erbkrankheit beim Hund. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv.

Betroffene Rassen

  • Kurzhaar-Collie
  • Langhaar-Collie

Kann man diese Erkrankung testen?

Ja. Man kann mittels Blut und Backenabstrich testen, ob die Veranlagung besteht.