SARS-CoV-2/Covid-19

15.09.2020

Petition "Corona als Chance, Tierversuche zu stoppen!"

Die aktuelle Coronakrise hat den Bedarf an Tieren für Tierversuche massiv gesteigert. Die Organisation Ärzte gegen Tierversuche sieht die aktuelle Krise aber auch als Chance an, der tierversuchsfreien Forschung in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. 

 

Zu möglichen Alternativen zu den Tierversuchen gehören z.B. 3-dimensionale menschliche Lungenmodelle, mit denen man Infektionsforschung mit diversen grippeartigen Vieren betreiben kann oder Multi-Organ-Chips, auf denen humane Zellmodelle der Lunge und anderer Organe, z.B. des Immunsystems, zusammengeschaltet sind, um Wechselwirkungen beobachten zu können. Im Gegensatz zu Tierversuchen, die unglaublich langwierig sind, können mit den moderen Methoden Ergebnisse in kürzester Zeit erzielt werden.

 

Unterstützen Sie bitte die Petition "Corona als Chance, Tierversuche zu stoppen!"

Sie möchten sich vorher gerne noch eingehender mit diesem Thema beschäftigen, dann folgen Sie dem Link zu Ärzte gegen Tierversuche.

14.09.2020

Neben der Entwicklung eines Impfstoffes wird weiterhin auch die Suche nach verschiedenen Therapieoptionen vorangetrieben. Eine aktuelle Studie (Vorsicht: Preprint!) zeigt: Ein humaner monoklonaler Antikörper schützt Hamster vor einer COVID-19-Erkrankung.


Und eine Untersuchung des Karolinska Institutet in Schweden zeigt: ein Alpaka-Nanokörper neutralisiert Sars-CoV-2.

26.08.2020

Unterstützen
Kleines Mädchen füttert Pferd aus blauem Eimer
Pixabay / Alexas Fotos

Viele Vereine kämpfen durch Corona ums Überleben oder die Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs. So auch der Reiterverein Walddörfer.

 

Über die Plattform Startnext wird Geld für einen neuen Boden in der Reithalle gesammelt, damit der Reitbetrieb wieder stattfinden kann. Spenden sind ab 10 Euro möglich.

14.08.2020

CORONA-KRISE LÄSST NACHFRAGE NACH HUNDEN STEIGEN – TASSO UND VDH WARNEN VOR „WÜHLTISCHWELPEN“

Niedlicher kleiner Welpe
Welpe auf Decke (C Susanne Gnass)

Die Corona-Krise zwang und zwingt viele Menschen ins Homeoffice oder in die Kurzarbeit.

Die freiere Arbeitseinteilung und vermehrte (erzwungene) Freizeit sorgte dafür, das viele Menschen endlich die Zeit hatten, sich einen Hunde- oder Katzenwelpfen oder andere Tiere anzuschaffen.

 

Dies führte zu einem rasanten Anstieg des Bedarfs an jungen Tieren. Sowohl der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), als auch TASSO e.V., Europas größtes kostenloses Tierregister, konnten diesen Trend im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beobachten. TASSO e. V. verzeichnete einen Zuwachs von 25 Prozent.

 

 

Wie der VDH mitteilte, erwerben viele Interessierte Hunde derzeit vermehrt über das Internet. Die Inserate auf den Online-Plattformen hätten in den vergangenen Wochen stark zugenommen und durch die Öffnung der Grenzen sei der Import nun wieder möglich. Dies nahm Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO, zum Anlass, um arglose Käufer vor dem illegalen Online-Welpenhandel zu warnen. Er erinnerte daran, dass die meist aus Osteuropa stammenden sog. Wühltischwelpen fast alle krank und ungeimpft seien und zu früh von der Mutter gertrennt wurden.

Welpenkauf ist Vertrauensache

  • Sie dürfen die Mutter nicht sehen, die ist gerade spazieren ...:
    Alle Alarmglocken an! Ein guter (Hobby-)Züchter hat nichts zu verbergen. Die Mutter sollte immer bei den Welpen sein.

  • Der Welpe ist ungeimpft, der Impfpass wird mit der Post nachgesendet ...
    Alle Alarmglocken an! Ein guter (Hobby-)Züchter hat sich gut um die Welpen gekümmert. In der Regel werden alle Welpen vom Tierarzt untersucht, entwurmt und mindestens mit der ersten Impfung der Grundimmunisierung abgegeben.

Welpen aus dem Ausland dürfen erst ab der 15. Lebenswoche und gegen Tollwut geimpft nach Deutschland verbracht werden. Prüfen Sie:  

  • Passt der Entwicklungsstand des Welpen (Gewicht, Zähne, Hodenabstieg) zum angegebenen Alter?
  • Kann der Händler eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz vorlegen?

14.07.2020

Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren

Haustiere, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, müssen den zuständigen Veterinärbehörden gemeldet werden. Dies sieht eine Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor, die am 14.07.2020 in Kraft getreten ist.

Keine Untersuchungspflicht

Für Tierhalter besteht keine Untersuchungspflicht. Die Meldepflicht richtet sich hauptsächlich an die Leitungen der Veterinäruntersuchungsämter, Tiergesundheitsämter und sonstigen öffentlichen oder privaten Untersuchungsstellen.  Auch Tierärzte sind zu einer Meldung verpflichtet. 

Aus der Meldepflicht ergibt sich keine Bekämpfungsmaßnahme, aber das Veterinäramt kann Maßnahmen, bspw. Quarantäne, anordnen.

Wann sollte getestet werden?

Wenn ein für das Virus empfängliches Tier, insbesondere Katzen und Frettchen, engen Kontakt zu einem an Covid-19 erkrankten Menschen hatte und klinische Symptome (respiratorische und gastrointestinale Symptome) zeigt, sollte getestet werden. Die Kosten für den Test trägt der Tierhalter. Ordnet die Veterinärbehörde den Test an, kann versucht werden, eine Kostenübernahme abzusprechen.

Eine Testung ohne epidemiologischen Zusammenhang wird nicht empfohlen.

Wie wird getestet?

  • Abstrich von der Rachenschleimhaut
  • Abstrich von der Nasenschleimhaut
  • Kot

Ist ein Tier positiv getestet sollte den Empfehlungen des FLI gefolgt werden. Auf der Internetseite www.fli.de steht die Broschüre "Covid-19: Empfehlungen für den Umgang mit empfänglichen Haustieren" zum Download zur Verfügung. 

Welche Tiere sind empfänglich?

Die Forschung ist noch lange nicht abgeschlossen und allgemeine Aussagen sollten mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden. 

  • Katzen, Frettchen, Marderartige: Lassen sich infizieren. Können das Virus an Artgenossen weitergeben. Übertragung auf den Menschen fraglich.
  • Hunde: Lassen sich infizieren, sind aber weniger empfänglich als Katzen.
  • Hühner, Schweine: Lassen sich nicht infizieren.

Links

01.07.2020

Die Sache mit der Mehrwert-/Umsatzsteuer

Seit dem 1. Juli 2020 gelten neue Steuersätze, die helfen sollen, die Corona-Krise zu bewältigen. Der reguläre Umsatzsteuersatz wird von 19 auf 16 Prozent gesenkt, der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 auf 5 Prozent.

Häufig kommt es zu der Frage, was ist der Unterschied von Umsatz- und Mehrwertsteuer. Beide Bezeichnungen meinen dasselbe. Von der Mehrwertsteuer ist oft umgangssprachlich die Rede, weil es um die Besteuerung des geschaffenen Mehrwerts geht. So steht der Begriff oft auch auf Rechnungen und Quittungen. Der steuerlich korrekte Begriff ist aber Umsatzsteuer, weil der Umsatz von Waren und Dienstleistungen besteuert wird.

Die Weitergabe der Steuersenkung liegt im Ermessen der Unternehmen. Und so ist es bei uns:

 

Wir geben die Steuersenkung voll an Sie weiter!

22.06.2020

Allgemeine Verhaltensregeln für den Besuch bei uns

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 einzudämmen, gilt in Hamburg eine Maskenpflicht (ab 27. April 2020). Bitte betreten Sie unsere Praxis nur mit einer alltagstauglichen Maske.

Nur allein: Immer nur eine Person darf mit dem Tier in die Praxis gehen – wenn möglich, sollten es keine Kinder oder Ältere sein.

Abstand halten: Diese Grundregel zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos gilt auch beim Tierarzt. Unsere Praxisräume sind sehr großzügig geschnitten. Als Besitzer können Sie Ihr Tier in den Behandlungsraum oder zur Physiotherapie begleiten.

 

Bitte halten Sie am Empfang und zu anderen Personen den nötigen Mindestabstand ein.

Gesund sein: Wer Krankheitssymptome wie Husten oder Schnupfen zeigt, sollte sich allgemein nicht in der Öffentlichkeit bewegen und auch nicht zum Tierarzt gehen. Informieren Sie uns bitte umgehend, wenn Sie innerhalb von zwei Wochen nach einem Besuch bei uns positiv auf Sars-CoV-2 getestet werden.

Wir akzeptieren Bargeld, freuen uns aber über Zahlung mit EC-Karte.

Besitzer von Dauerpatienten mit Medikamentenbedarf wenden sich bitte telefonisch an die Praxis. Wir werden Ihnen die Medikamente bei Bedarf zu.

19.06.2020

Verordnung zur „Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren“

Voraussichtlich Anfang Juli wird eine neue Verordnung zur Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren, die Zustimmung des Bundesrates vorausgesetzt, in Kraft treten.

 

Die Verordnung richtet sich primär an die Leiter von Veterinäruntersuchungsämtern, von Tiergesundheitsämtern sowie sonstigen öffentlichen oder privaten Untersuchungsstellen, die das Auftreten von meldepflichtigen Krankheiten oder deren Erreger unverzüglich an die nach Landesrecht zuständige Behörde melden müssen. Auch Tierärzte müssen meldepflichtige Krankheiten oder Erreger melden.

 

Grundvorraussetzung wäre ein für das Virus empfängliches Tier wie Katzen und Frettchen, die engen Kontakt zu einem an Covid-19 erkrankten Menschen hatten und klinische Symptome zeigen. 

Muss ich mein Tier testen lassen?

Tierhalter sind nicht verpflichtet, ihr Haustier auf Covid-19 testen zu lassen. Allerdings könnte die Veterinärbehörde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Testung veranlassen.

16.06.2020

Für unsere App-Kunden ist nun auch die Online-Terminbuchung wieder freigeschaltet.

08.06.2020

Wir haben die Teambindung aufgehoben und arbeiten wieder in unseren üblichen Termin-Sprechzeiten. 

Tötung tausender Nerze in den Niederlanden

In den Niederlanden haben Behörden die Tötung tausender Nerze in Tierfarmen angeordnet. Es wird vermutet, dass sich Mitarbeiter der Zuchtfarmen bei den Tieren mit dem Coronvirus infiziert haben.

Am 06.06.2020 wurden in einer Tierfarm in Deurne/Niederlande bereits mehr als 1.500 Nerze getötet. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu vermeiden, sollen weitere Nerze in Zuchtfarmen, in denen Coronafälle aufgetreten waren, getötet werden.

Der Versuch von Tierschutzgruppen die Tötung gerichtlich zu stoppen, war nicht erfolgreich. Die Zucht von Nerzen ist in den Niederlanden umstritten. Das oberste Gericht entschied 2016, die Zucht von Nerzen ab 2024 zu verbieten.

01.06.2020

Wir sind weiter für Ihre Tiere da!

Wir beginnen die Teamarbeit aufzulösen, um die Öffnungszeiten wieder auszudehnen. Nächste Woche ist es soweit.

25.05.2020

Wir sind weiter für Ihre Tiere da!

Wir arbeiten nach wie vor in Teams und sind von Montag - Freitag für Sie und Ihre Tiere nach Vereinbarung da. 

18.05.2020

Wir sind weiter für Ihre erkrankten Tiere da!

Wir arbeiten nach wie vor in Teams und sind von Montag - Freitag für Sie und Ihre Tiere nach Vereinbarung da.

 

21.05.2020, Feiertag: Die Praxis bleibt geschlossen. 

 

Wir arbeiten nach wie vor in Teams und sind von Montag - Freitag für Sie und Ihre Tiere nach Vereinbarung da.

 

21.05.2020, Feiertag: Die Praxis bleibt geschlossen. 

 

20.04.2020

Wir sind weiter für Ihre erkrankten Tiere da!

Wir haben Teams gebildet und sind von Montag - Freitag für Sie und Ihre Tiere nach Vereinbarung da.

 

06.04.2020

Wir sind weiter für Ihre erkrankten Tiere da!

Montag, 06. April: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Dienstag, 07. April: keine Termine möglich, Telefonbereitschaft

 

Mittwoch, 08. April: ab 16.00 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Donnerstag, 09. April: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Freitag, 10. April: Geschlossen, Karfreitag

 

Montag, 13. April: Geschlossen, Ostermontag

 

Dienstag, 14. April: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Mittwoch, 15. April: ab 16.00 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Donnerstag, 16. April: keine Termine möglich, Telefonbereitschaft

 

Freitag, 17. April: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

30.03.2020

Wandsbek ist von Corona stark betroffen. Die Pressestelle des Hamburger Senats teilt mit, dass in Wandsbek zusammen mit Hamburg-Nord, Eimsbüttel und Altona zu den Bezirken mit den meisten Corona-Infizierten gehört. 

 

Schützen Sie sich gut: Halten Sie Abstand, wo immer es geht. Fassen Sie unterwegs nicht mit Händen ins Gesicht. Waschen Sie Ihre Hände direkt, wenn Sie nach Hause kommen. 

Wir sind weiter für Ihre erkrankten Tiere da!

Wir hoffen dass es Ihnen gut geht und und Sie und ihr/e Tier gut durch die aktuelle Krise kommen. Für erkrankte Tiere sind wir weiterhin nach telefonischer Voranmeldung in der Praxis. Sowie sich die Bestimmungen lockern, natürlich auch wieder für alle Anderen.

 

Montag, 30. März: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Dienstag, 31. März: keine Termine möglich, Telefonbereitschaft

 

Mittwoch, 01. April: ab 16.00 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

 

Donnerstag: keine Termine möglich, Telefonbereitschaft

 

Freitag, 03. April: ab 08.30 Uhr; nur mit Termin nach telefonischer Voranmeldung

27.03.2020

Tierärztliche Kliniken/Praxen als systemrelevant eingestuft

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat mitgeteilt, dass die im Nutztierbereich und für die Grund- und Notfallversorgung von Heimtieren tätigen Tierärzte, Tiermedizinischen Fachangestellten und Tierpfleger als systemrelevant einzustufen sind.

 

Grundsätzlich sollten aber planbare Behandlungen verschoben werden.

 

Unabhängig von der Entscheidung des BMEL hat auch die EU-Kommision die Tiermedizin als systemrelefant eingestuft. Mit ihrer Mitteilung vom 23.03.2020 zum freien Warenverkehr ist die Produktion und Verteilung tiermedizinischer Arzneimittel unter Punkt 25 ausdrücklich benannt und damit in die Leitlinie der Kommission C (2020) aufgenommen worden.

25.03.2020

CoV-App für Vorabtest

Für Menschen mit Krankheitssymptomen und der Sorge, sich mit dem Coronvirus infiziert zu haben, hat die Charité in Kooperation mit Data4Life die browserbasierte CoApp entwickelt. Mit dieser und dem dahinterstehenden Fragebogen kann man bereits zu Haus eine Entscheidungshilfe erhalten, ob eine Untersuchungsstelle aufgesucht werden sollte und ein COVID-19-Labortest sinnvoll ist. Überdies können die Antworten aus dem Fragebogen mittels QR-Code effizient an den eigenen Arzt oder das Gesundheitsamt übermittelt werden.

20.03.2020

Was Tierbesitzer beim Tierarztbesuch beachten sollten

Der europäische Tierärzteverband (FVE) und der Dachverband der Kleintierärzteverbände (FECAVA) empfehlen zum Schutz der Menschen:

  • Vereinbaren Sie einen Termin per Telefon oder online.
  • Lassen Sie sich vor dem Tierarztbesuch von Ihrem Tierarzt telefonisch beraten.
  • Suchen Sie den Tierarzt nur in dringenden Fällen auf.
  • Nur eine gesunde erwachsene Person sollte das Tier begleiten.
  • Warten Sie nach der Ankunft draussen und folgen Sie den Anweisungen des Personals.
  • Desinfizieren Sie Ihre Hände nach der Ankunft, wenn Desinfektionsmittel zur Verfügung steht.
  • Vermeiden Sie den Kontakt (kein Händeschütteln) und und halten Sie stets einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein.
  • Versuchen Sie im Wartezimmer nichts zu berühren.
  • Die kontaktlose Bezahlung wird bevorzugt.
  • Vergessen Sie nicht, sich oft und richtig die Hände zu waschen.

19.03.2020

Was Tierärzte beachten sollten

Der europäische Tierärzteverband (FVE) und der Dachverband der Kleintierärzteverbände (FECAVA) empfehlen zum Schutz der Menschen:

  • Verkürzen Sie Ihre Arbeitszeiten und lassen Sie nur dringende Fälle zu.
  • Alle Mitarbeiter sollten Schutzausrüstungen tragen (in Übereinstimmung mit den nationalen Empfehlungen der Gesundheitsbehörden).
  • Das gesamte Personal sollte sich regelmäßig und gründlich die Hände nach jedem Kontakt mit einem Haustier oder Besitzer waschen und vermeiden, Augen, Nase und Mund zu berühren.
  • Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ein; vermeiden Sie den Kontakt (Händeschütteln).
  • Vereinbaren Sie Termin per Telefon oder online.
  • Informieren Sie Tierbesitzer über neue Praxisabläufe mit Hinweisschildern und über digitale Kanäle.
  • Nur eine gesunde erwachsene Person sollte das Haustier begleiten.
  • Erlauben Sie nur einen Kunden im Wartebereich.
  • Lassen Sie nur einen Kunden im Sprechzimmer zu.
  • Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Türgriffe, den Empfangstresen und alle Bereiche, die von Personen berührt werden.
  • Stellen Sie Händedesinfektionsmittel für die Kunden zur Verfügung.
  • Wenn möglich, teilen Sie das Team in zwei Gruppen auf, die keinen physischen Kontakt miteinander haben.
  • Schicke Sie alle Mitarbeiter, die nicht vor Ort sein müssen und im Homeoffice arbeiten können, nach Hause.
  • Entfernen Sie alle Gegenstände im Wartezimmer, die die Menschen berühren können (z.B. Zeitschriften, Kinderspielzeug, Flugblätter, Kaffeemaschine ...).
  • Keine Besuchszeiten für hospitalisierte Patienten oder unnötige Besuche (Pharmareferenten, Veterinärmedizinstudenten, Praktikanten, ...)
  • Bevorzugen Sie kontaktlose Bezahlung.

03.03.2020

Können Haustiere eine Infektionsquelle für den Menschen sein?

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) gibt es derzeit weder Hinweise darauf, dass Haustiere mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert werden können, noch das sie eine Infektionsquelle für den Menschen darstellen.

Die OIE verweist auch auf die weitergehenden ausführlichen Informationen der World Small Animal Association (WSAVA).

Das Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt keine Maßnahme wie Absonderung, Trennung oder Quarantäne für die klassischen Haustiere wie Hund und Katze. Allerdings kann im Einzelfall und bei Auftreten von klinischen Symptomen eine Beprobung und Testung der Tiere auf eine SARS-CoV-w-Infektion durchgeführt werden. Hierzu sollte man sich an das Gesundheitsamt wenden.

Bitte           Abstand            halten            und            häufig           Hände            waschen.